Der WTV geht neue Wege

Neuer Vereinspokal ist ausgelost. Erste Runde startet am 21. Juli. Gespielt wird in zwölf Konkurrenzen. Bezirk OWL stellt mit 161 Teams die größte Anzahl an Teams. TC Grün-Weiß Paderborn ist mit sieben Mannschaften vertreten

Tim Reers (WTV)  ist positiv überrascht von der guten Resonanz.

TIM REERS (WTV) IST POSITIV ÜBERRASCHT
VON DER GUTEN RESONANZ.

Paderborn. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, heißt es. Ob diese bekannte Fußball-These auch im Tennis zutrifft, wird sich in Westfalen zwischen Mitte Juli und Mitte September erstmals herausstellen. Mit dem WTV-Vereinspokal geht ein neuer kompakter Wettbewerb für Tennisbegeisterte in zwölf Konkurrenzen an den Start. Nach dem Vorbild anderer Landesverbände soll dieser langfristig etabliert werden.

Im Mittelpunkt stehen kurze und neue Wettbewerbserfahrungen für alle Spieler und LK-Jäger. Die Teilnehmer können in den Einzeln auch Leistungsklassen-Punkte sammeln. Der Vereinspokal soll die Gelegenheit bieten, eine andere Spielform auszuprobieren und das Vereinsleben unter der Woche zu stärken und zu beleben. Der WTV-Partner Tennis-Point prämiert die Sieger mit einem Wanderpokal einem 600-Euro-Gutschein für ihren Verein. Die Zweitplatzierten und die Gewinner der Nebenrunden erhalten noch 250 Euro. Zudem gibt es eine Vereinswertung. Der Gewinner erhält einen 1000 Euro-Gutschein.

Es wird im K.o-System mit Nebenrunde gespielt. Die Spiele finden ausnahmslos dienstags bis donnerstags statt. Dabei werden zwei Einzel und ein Doppel parallel gespielt. Der dritte Satz wird durchgehend im Matchtiebreak entschieden. Danach steht der Sieger fest. Ein Team besteht an einem Spieltag aus vier Personen, wobei jeder Akteur nur einen Einsatz (Einzel oder Doppel) hat. Da die Verlierer der ersten Runde in einer Nebenrunde starten dürfen, hat jede Mannschaft mindestens zwei Spiele. Insgesamt 436 westfälische Mannschaften nehmen teil. Die Auslosung ist inzwischen erfolgt. Start der ersten Runde ist am Dienstag, 21. Juli. Das Achtelfinale ist für den 4. August vorgesehen. Dort spielt in der Klasse Herren Offen LK 1-23 unter anderem der TC GW Paderborn gegen den TuS Sennelager.

Tim Reers, beim Westfälischen Tennis-Verband zuständig für Turniere und Ranglisten, betont die gute Resonanz auf die Premiere. „Wir sind positiv überrascht, wie viele Spieler in diesem Jahr unter den besonderen Umständen dabei sind. Die Leute möchten unter Wettbewerbsbedingungen zum Schläger greifen.“

Der Bezirk Ostwestfalen-Lippe stellt mit 161 Teams die größte Anzahl an Mannschaften für den Wettbewerb. Münsterland (98) und Ruhr-Lippe (97) liegen fast gleichauf vor Südwestfalen (79). Insgesamt nehmen damit etwa 27 Prozent aller Vereine aus dem Verbandsgebiet am Vereinspokal teil. Der TC Grün-Weiß Paderborn stellt alleine sieben Mannschaften; Nummer zwei in OWL hinter dem Cor Tennisclub Rheda (8).