Sport

Tennis – der weiße Sport

boris-beckerJeder Tennisspieler weiß, und gibt es mehr oder minder offen zu, dass sein Sport als Weltanschauung zu verstehen ist. Spielen allerdings kann man auch mit dem Fußball oder mit Murmeln. Die strikte Einhaltung von Regeln, die ein anonymer internationaler Verband einmal erließ, darf als eine Voraussetzung angesehen werden, über die sich die Diskussion erübrigt. Zum Tennisspieler wird man aber nur, wenn man die physikalischen und physiologischen Gesetze des Spiels mit jenen der Psychologie verbindet.

Als ein siebzehnjähriger Athlet aus Leimen im Finale der 99. internationalen Meisterschaften im Jahre 1985 in England seinen Gegner Kevin Curren in vier Sätzen besiegt hatte, war einer der glanzvollsten Kapitel deutscher Sportgeschichte geschrieben. Mit Boris Becker gewann in der 108-jährigen Geschichte der Jüngste, der erste Ungesetzte und der erste Deutsche im Herren-Einzel.