TC RW Salzkotten

Präsident Schlüter tritt zurück

Die Anlage des Vereins wird komplett umgestaltet

Präsident Elmar Schlüter (rechts) und Sportwart Michael Vrban hinterlassen durch ihren Rücktritt eine große Lücke.

Präsident Elmar Schlüter (rechts) und Sportwart Michael Vrban hinterlassen durch ihren Rücktritt eine große Lücke.

Salzkotten. Die Jahreshauptversammlung des TC Rot-Weiß Salzkotten begann im Gasthaus Walz für viele mit einem Paukenschlag: Präsident Elmar Schlüter kündigte nach 19 Jahren Amtszeit mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt an. Da auch Sportwart Michael Vrban sowie zuvor Ulrich Renneke zurückgetreten sind, geht es für den Rest des Vorstandes nun darum, die entstandenen Lücken zu schließen, damit der Verein funktionstüchtig bleibt. Das ist keine leichte Aufgabe, denn neben der Umstrukturierung der Anlage steht noch die Vorbereitung des 50-jährigen Vereinsjubiläum in 2020 an. Zudem geht es auch um die Koordinierung des Spielbetriebes der 25 Mannschaften.

Unter der Führung von Schlüter wurde der Verein nicht nur schuldenfrei, sondern stieg auch sportlich bis in die Spitzengruppe des Tenniskreises auf. Trotz des negativen Trends in Deutschland ist die Mitgliederzahl beim TC Rot-Weiß mit 320 stabil. Davon sind 140 Jugendliche, nicht zuletzt ein Verdienst der sehr guten Arbeit von Trainer Nazarij Szpak. Von den insgesamt 25 Mannschaften spielen zwölf im Erwachsenenbereich. Vier davon in der Verbandsliga, wobei die erste Damenmannschaft das Aushängeschild ist. Der Rücktritt von Schlüter resultiert auch daraus, dass er als Vizepräsident des Westfälische Tennisverbandes dort zusätzliche Aufgaben übernommen hat. Neben Marketing und Öffentlichkeitsarbeit kümmert er sich nun auch um Sponsoren und fugiert als Repräsentant beim Landessportbund. Zudem steht er den Tennisvereinen im Kreisgebiet weiterhin beratend zur Seite.

Kernpunkt der Versammlung aber war die geplante Umgestaltung der Anlage. Hiermit hatte sich Kassenwart Rainer Boerts beschäftigt und legte der Versammlung ein Konzept vor, das dann im Juni zur Abstimmung kommen wird. Dabei geht es um die Renovierung des jetzigen Clubhauses, oder einen völligen Umbau der Anlage. Der sieht wie folgt aus: Ein neues Clubhaus entsteht im Bereich der Tennishalle, aus den beiden vorgelagerten Plätzen wird Platz Nummer eins. Die beiden anschließenden maroden Hartplätze werden in Aschenplätze umgewandelt. Der jetzige Platz eins geht an die Stadt für weitere Möglichkeiten der Stadtentwicklung. In der lebhaft geführten Diskussion entstanden zwei Lager, es setzte sich aber die völlige Umgestaltung durch. Die wird nun konkretisiert und zur Abstimmung in der nächsten Sitzung vorbereitet.