TC RW Salzkotten

Tennisfreunde bauen neues Clubhaus

TC RW Salzkotten investiert 624.000 Euro – Stadt will Fläche von Platz eins nutzen

Rainer Boerts, Werner Niggemeier, Fabian Streit und André Tacke haben die Mitglieder über die Pläne des TC RW Salzkotten informiert. Der Verein will ein neues Clubhaus bauen. 
 Foto: Steines

Rainer Boerts, Werner Niggemeier, Fabian Streit und André Tacke haben die Mitglieder über die Pläne des TC RW Salzkotten informiert. Der Verein will ein neues Clubhaus bauen. Foto: Steines

Salzkotten (sh/sen). In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung haben die Verantwortlichen des Tennisclubs Rot Weiß Salzkotten entscheidende Weichen Richtung Zukunft gestellt. So wollen die Tennisfreunde ein neues Clubhaus bauen und die beiden ungenutzten Hartplätze in Ascheplätze umwandeln. Investiert werden sollen insgesamt 624.000 Euro.

Die Planung beinhaltet gleichzeitig die Aufgabe der Plätze eins und sieben. Denn das in die Jahre gekommene Clubhaus soll verschwinden und vom jetzigen Standort im Bereich des Tennisplatzes eins an die Tennishalle im hinteren Bereich der Anlage rücken, wofür Platz sieben benötigt wird. Platz sechs wird dann zum Centercourt.

Das gesamte Grundstück ist im Besitz der Stadt Salzkotten. Der TC RW Salzkotten hat es für 100 Jahre gepachtet. Das Spielfeld eins nahe der Hederbornstraße will nun künftig die Stadt nutzen. „Wir wollen den gesamten Bereich städtebaulich überplanen“, sagte Fachbereichsleiter Ludwig Bewermeier, der an der Versammlung teilnahm, auch mit Blick auf das benachbarte Upsprunger Feuerwehrgerätehaus und die dortige einstige Gaststätte Rinchevall.

Der stellvertretende Vorsitzende Fabian Streit hatte die mehr als 50 Mitglieder begrüßt, unter ihnen auch Architekt Werner Niggemeier und André Tacke von der Treu Con Steuerberatungsgesellschaft. Der mit den Planungen beauftragte Kassenwart Rainer Boerts hatte das Konzept vorgestellt und dafür großen Beifall erhalten. Die Planungen weisen Gesamtkosten von 624.000 Euro aus, wobei die Stadt für das abgetretene Gelände 167.300 Euro zur Verfügung stellen will. 41.000 Euro sollen vom SSV-LSB NRW kommen. 30.000 Euro Eigenleistung sowie 15.000 Euro Sponsoring und 40.000 Euro Vorsteuerabzug für zwei Jahre stehen zu Buche. Laut Boerts stehen für die Mitglieder keine Beitragserhöhungen an, der Finanzrahmen sei solide und durchdacht. Durch die Maßnahmen kämen sicherlich Einschränkungen auf die 300 Mitglieder zu, hieß es in der Versammlung. Diese sollen aber spätestens vergessen sein, wenn sich Ende 2021 den Tennisfreunden eine schmucke Anlage präsentiere. Nicht zu vergessen sei, dass in diesem Jahr das 50-jährige Vereinsbestehen gefeiert werde und Vorstandswahlen anstünden. Hier ging der Appell an die jüngeren Vereinsmitglieder, sich für die Vereinsführung zur Verfügung zu stellen.