Aktuelles Tenniskreis

Westfalenblatt vom 24.12.2020

Sennelager startet gegen Köln

Sennelager AK In 2020 ist die Tennis-Bundesliga der Herren den Corona-Unbilden zum Opfer gefallen. Für den Sommer 2021 hoffen alle Beteiligten darauf, dass die Saison ohne Beeinträchtigung stattfinden kann. Die Vorbereitung läuft, Bundesliga-Spielleiter Oliver Weber gab jetzt den Spielplan bekannt.

Der TuS Sennelager darf sich auf fünf Heimspiele freuen und tritt viermal auswärts an. In Paderborn stellen sich vor der Kölner THC Stadion RW (zum Saisonstart am Sonntag, 4. Juli), der Badwerk Gladbacher HTC (Freitag, 9. Juli), der TC Grosshesselohe (Sonntag, 18. Juli) sowie die beiden Aufsteiger TSV Rosenheim (Sonntag, 25. Juli) und TC Ewige Liebe Neuss (Freitag, 13. August). Reisen stehen an (alle sonntags) zum Deutschen Meister TK GW Mannheim (9. Juli), zu BW Timberland Finance Krefeld (1. August), Kurhaus Lambertz Aachen (8. August) und Alpresan Rochusclub Düsseldorf (Saisonfinale 15. August). Die Freitagspiele beginnen um 13 Uhr, die Sonntagspartien um 11 Uhr. „Der Spielplan ist ähnlich wie der für 2020 vorgesehene und daher für uns keine Überraschung“, kommentiert TuS-Teammanager Marc Renner“, „bei Beibehaltung der derzeit geltenden Regel, nach der Spieler für die Teilnahme an einem ATP-Turnier 48 Stunden vorher in der jeweiligen Stadt weilen müssen, wird es für uns jedoch beinahe unmöglich sein, antreten zu können.“ Insgesamt sei noch „vieles in der Schwebe“.

Klar jedoch ist bereits, dass die Spielzeit eine reguläre mit Aufstieg und mit Abstieg sein wird. Eine Übergangssaison wie jüngst auf Verbandsebene ohne diese sportlichen Anreize fand nicht die absolute Mehrheit der zehn Bundesligaklubs. Klar ist auch, dass die Spielzeit nach dem Mehrheitsvotum nur stattfinden wird, wenn Zuschauer zugelassen sein werden.

Eine Neuerung gibt es im medialen Bereich. Künftig wird vom Spielgeschehen auf beiden Plätzen ein Live­stream im Internet übertragen. Allerdings ist die Nutzung voraussichtlich nicht mehr kostenfrei.

Westfalenblatt vom 09.12.2020

DM-Aus für Karlo Cubelic

Paderborn AKKarlo Cubelic ist bei den Deutschen Tennis-Hallenmeisterschaften in Biberach (Riß) in der ersten Runde ausgeschieden. Die „draußen“ für den TP Versmold startende Nummer eins des Hallen-Westfalenligisten TC Grün-Weiß Paderborn und aktuelle Nummer 74 der DTB-Rangliste unterlag Hendrik Jebens (Berlin, DTB-84) mit 3:6, 6:7. Bei dem im Damen- und im Herren-Einzel mit jeweils 17.000 Euro dotierten Turnier war Cubelic der einzige Starter aus dem Kreis Paderborn.

Westfalenblatt vom 08.12.2020

Tennisclub tagt online

Der Tennisverein TC Blau Weiß Delbrück hält am Dienstag, 15. Dezember, von 19.30 Uhr an seine Generalversammlung ab. Pandemie-bedingt erfolgt dies online. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen. Rückfragen per E-Mail an: info@tennisclub-delbrueck.de.

Cubelic bei Hallen-DM

Cubelic bei Hallen-DM Paderborn AKCarlo Cubelic (TP Versmold) ist der einzige Starter aus dem Kreis Paderborn bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Tennis-Einzel in Biberach (Riß). Die mit 17.000 Euro Preisgeld dotierte Veranstaltung begann am Montag und läuft zum 13. Dezember. Die Auslosung ergab für die 22-jährige ehemalige Nummer eins des TC Grün-Weiß Paderborn und aktuelle Nummer 74 der Herren-Rangliste des Deutschen Tennisbundes in Runde Eins (48er-Feld) ein Match gegen Henry Squire (20, TC Kaiserswerth, DTB-71), der 2019 in der 1. Bundesliga mit dem Rochusclub Düsseldorf beim TuS Sennelager 5:1 gewann. Das Match dauerte bei Redaktionsschluss noch an. Die Turnierfavoriten sind Julian Lenz (Mannheim, DTB-16) und Katharina Gerlach (Versmold, DTB-11).

Westfalenblatt vom 27.11.2020

Hallenrunde verzögert sich

Hallenrunde verzögert sich Paderborn AK Mit der am Mittwoch beschlossenen Fortsetzung des aufgrund der Corona-Problematik verhängten bundesweiten Teil-Lockdowns zeichnet sich ab, dass die Tennisspieler weiter auf den Start ihrer Hallenrunde warten müssen. Die Schließung der Tennishallen dürfte sich bis mindestens zum 20. Dezember verlängern. Mithin kann die Hallenrunde wegen der Weihnachtsferien frühestens im Januar beginnen, beziehungsweise fortgesetzt werden. In den Ligen des Westfälischen Tennisverbandes (WTV) und des Bezirks Ostwestfalen-Lippe ändert das nichts an den vom WTV zu Beginn der Schließung getroffenen Entscheidung, die Hallenrunde der Tennisteams ab dem Zeitpunkt der Wiedereröffnung der Hallen zu starten, die bis dahin ausgefallenen Partien nicht nachzuholen und sowohl Aufstieg als auch Abstieg auszusetzen. Eine verlängerte Schließung der Tennishallen wirkt sich jedoch auf die Ligen der Tennissportregion Paderborn-Höxter aus, in denen bei einem Spielstart Anfang Dezember die zuvor ausgefallenen Begegnungen nachgeholt und die Saison mit Auf- und Abstieg gespielt werden sollten. „Wir müssen leider die Regelung des WTV und des Bezirks übernehmen“, gab der Paderborner Kreis-Koordinator Sport Stefan Leuer am Donnerstag bekannt. „Aufgrund der Feiertage und der Ferien könnten wir die Spieltage in jedem Fall erst von Januar an austragen und würden es nicht mehr schaffen, die zuvor ausgefallenen Partien bis Ende März nachzuholen.“ Die seit Beginn des Teil-Lockdowns angestrengten Aktivitäten des DTB, WTV und weiterer Tennisverbände, der Interessengemeinschaft Tennis sowie des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Landessportbünde durch Anschreiben an die politischen Verantwortlichen in Bund und Ländern, die Sporthallen für kontaktfreien Sport zu öffnen, sind bislang erfolglos geblieben. Ein auch vom WTV unterstützter Eilantrag eines Tennishallenbetreibers auf Öffnung der Tennishallen in NRW ist vom Oberverwaltungsgericht Münster indes noch nicht beschieden. Laut dem WTV-Vizepräsidenten Elmar Schlüter ist ein Erfolg des Antrages aber „eher unwahrscheinlich.“

Westfalenblatt vom 21.10.2020

Steinhausen ehrt seine Clubmeister

Steinhausen. Beim Tennis-Club Steinhausen haben die Mitglieder im Verlauf des traditionellen Clubabends mit der offiziellen Ehrung der Sieger der Clubmeisterschaften den Saisonabschluss gefeiert.

Trotz des aufgrund der Corona-Pandemie ausgesprochen schwierigen Einstiegs sei der Sommer noch durchaus erfolgreich verlaufen, heißt es vom TC Steinhausen. Besonders stolz zeigte sich der Vorstand über das Abschneiden der Kinder- und Jugendmannschaften. Die Juniorinnen U12 und Junioren U12 errangen jeweils den Titel des Kreismeisters.

Nach dem letzten Match, dem Herren-Doppel, das trotz unangenehmer Wetterlage durchgespielt wurde, waren die kleinen und großen Sportler dann zur Siegerehrung geladen. Im Anschluss ließen die Mitglieder den Clubabend im kleinen Kreis locker ausklingen. Die Clubmeister

Damen: 1. Rebekka Böing, 2. Lara Strohbach, Damen-Hobby: 1. Anna Vollmer, 2. Nicole Graskamp, 3. Anne Boese, Herren-Doppel: 1. Hans Schulte/Armin Rodehutscord, 2. Jens Petring/Erich Müller, Junioren U15: 1. Max Thielisch, 2. Tim Petring, 3. Paul Böing

Junioren U12: 1. Fabian Waldleben, 2. Lenny Klarzynski, 3. Antoniu Cormos, Junioren U10: 1. Mattis Hesse, 2. Lenny Klarzynski, 3. Friedrich Kottmann, Juniorinnen U15: 1. Hilda Willeke, 2. Marie Schmidt, 3. Marisa Gläßgen, Juniorinnen U12: 1. Maja Vonnahme, 2. Hannah Thielisch, 3. Vivien Waldleben, Juniorinnen U11: 1. Ida Böing, 2. Lia Dumler, 3. Lara Engels. Weitere Infos im Internet: www.tc-steinhausen.de.

Westfalenblatt vom 15.09.2020

TC Grün-Weiß Paderborn fühlt sich als Underdog pudelwohl

Im Endspiel des WTV-Pokals kommt Favorit Parkhaus Wanne-Eickel Mittwoch an den Fürstenweg. Sennelagers Asse international unterwegs

Paderborn (AK). Am kommenden Mittwochabend, 16. September, fällt die Titelentscheidung im erstmals ausgetragenen Vereinspokal-Wettbewerb des Westfälischen Tennisverbandes (WTV). Das Endspiel der leistungsstärksten Herren-Kategorie zwischen dem TC Grün-Weiß Paderborn und dem Gast TC Parkhaus Wanne-Eickel beginnt um 18 Uhr auf den GW-Tennisplätzen am Fürstenweg.

Die Gastgeber, die in der Ostwestfalenliga der abgelaufenen Freiluftspielzeit auf Platz zwei kamen, bewiesen in den Runden zuvor (2:1 über den TuS Sennelager, 3:0 über den TC SuS Bielefeld, 3:0 über den TC Herford) mit starken Vorstellungen, dass sie den neuen Wettbewerb ernst nehmen. Dennoch ist Paderborn Mittwoch klarer Außenseiter. Schließlich geht es gegen den zwei Ligen höher spielenden Westfalenliga-Vizemeister Wanne-Eickel, der durch Erfolge über den VfT SW Marl (3:0), den TC Breckerfeld (3:0) und den TC Eintracht Dortmund (2:1) ins Pokalfinale einzog. Doch bereits beim 3:0 in der Vorschlussrunde über den Westfalenliga-Dritten Herford fühlte sich Paderborn in der Rolle des vermeintlichen Underdogs durchaus wohl.

Im Endspiel der drittstärksten Herren-Kategorie empfängt der Hövelhofer TC Blau-Weiß am Donnerstag, 17. September (18 Uhr), den TC Preußen Münster. Trio in Runde zwei

Bei den gerade zu Ende gegangenen US-Open waren vier Spieler des Herren-Bundesligisten TuS Sennelager qualifiziert. In Norbert Gombos (ATP-104, 3:6, 6:1, 6:7, 5:7 gegen Marin Cilic, ATP-38), Sumit Nagal (ATP-124, 3:6, 3:6, 2:6 gegen den späteren Turniersieger Dominik Thiem, ATP-3) und dem an Position 24 gesetzten Polen Hubert Hurkacz (ATP-33, 4:6, 6:1, 2:6, 2:6 gegen Alejandro Davidovich-Fokina, ATP-99) erreichte ein Trio nach Auftaktsiegen die zweite Runde des Grandslam-Turniers in New York, ehe sie das Aus ereilte.

Beim ATP-Challenger im tschechischen Prostejov ist die Bilanz der Tennisprofis vom Team Hämmerling TuS Sennelager im Einzel recht mager ausgefallen. Dafür gab es in der Doppelkonkurrenz einen Sieg mit ostwestfälischer Beteiligung. Das mit einer Wild Card beim mit 132.280 Euro Preisgeld dotierten Turnier eingeladene tschechische Duo Zdenek Kolar/Lukas Rosol (Team Hämmerling/Rochusclub Düsseldorf) gewann den Turniertitel mit einem 6:2, 2:6, 10:6-Erfolg im Finale gegen die Inder Balaji/Sharan.

Westfalenblatt vom 02.09.2020

Vorteil Realschule Altenbeken

Kooperation mit dem örtlichen Tennisclub geschlossen

Schulterschluss für den Spaß am Tennissport auch im Sportunterricht: Frank Minolla (1. Vorsitzender TC Blau-Geld Altenbeken) und Pia Konietzko (rechts, Sportlehrerin Realschule) besiegeln die Kooperationsvereinbarung für Tennisunterricht an der Realschule Altenbeken. Schülerin Emely Giesche (Klasse 6a) ist voller Vorfreude.
 
Foto: Agentur Klick
Schulterschluss für den Spaß am Tennissport auch im Sportunterricht: Frank Minolla (1. Vorsitzender TC Blau-Geld Altenbeken) und Pia Konietzko (rechts, Sportlehrerin Realschule) besiegeln die Kooperationsvereinbarung für Tennisunterricht an der Realschule Altenbeken. Schülerin Emely Giesche (Klasse 6a) ist voller Vorfreude.Foto: Agentur Klick

SCHULTERSCHLUSS FÜR DEN SPASS AM TENNISSPORT AUCH IM SPORTUNTERRICHT: FRANK MINOLLA (1. VORSITZENDER TC BLAU-GELD ALTENBEKEN) UND PIA KONIETZKO (RECHTS, SPORTLEHRERIN REALSCHULE) BESIEGELN DIE KOOPERATIONSVEREINBARUNG FÜR TENNISUNTERRICHT AN DER REALSCHULE ALTENBEKEN. SCHÜLERIN EMELY GIESCHE (KLASSE 6A) IST VOLLER VORFREUDE. FOTO: AGENTUR KLICK SCHULTERSCHLUSS FÜR DEN SPASS AM TENNISSPORT AUCH IM SPORTUNTERRICHT: FRANK MINOLLA (1. VORSITZENDER TC BLAU-GELD ALTENBEKEN) UND PIA KONIETZKO (RECHTS, SPORTLEHRERIN REALSCHULE) BESIEGELN DIE KOOPERATIONSVEREINBARUNG FÜR TENNISUNTERRICHT AN DER REALSCHULE ALTENBEKEN. SCHÜLERIN EMELY GIESCHE (KLASSE 6A) IST VOLLER VORFREUDE.FOTO: AGENTUR KLIck

Altenbeken (AK). Die Realschule in Altenbeken begründet eine weitere Zusammenarbeit mit einem Verein in der Gemeinde. Als Bildungseinrichtung in privater Trägerschaft unterzeichnete die Schule jetzt einen Kooperationsvertrag mit dem Tennisverein TC Blau-Gelb Altenbeken. Zu Beginn des aktuellen Schuljahres hatte die Realschule bereits eine Zusammenarbeit mit der Altenbekener Bahnorchester begonnen.

„Ziel der Kooperation ist es, als Schule noch mehr in das Orts- und Vereinsleben einzutauchen“, erläutert der Lehrer und ehemalige Leiter der Schule, Hermann Knaup, in Vertretung der am Tag der Unterzeichnung erkrankten Schulleiterin Ulrike Helle.

Angestoßen hat den weiteren Schulterschluss von Schule und Verein die Sportlehrerin Pia Konietzko. Als beim Deutschen Tennisbund ausgebildete C-Trainerin und langjährige Mannschaftsspielerin auf solidem Verbandsliga-Niveau sagt sie: „Tennis ist ein toller Sport, und ich möchte die Kinder auch in unserer Schule dafür begeistern.“ Gerade in Zeiten von Corona-Unbilden sei die kontaktfreie Sportart Tennis ideal geeignet. Konietzko nahm Tennis als thematische Unterrichtsreihe in den schulinternen Lehrplan des Faches Sport auf und ging auf den TC Blau-Gelb Altenbeken zu. Mit der Frage nach einer Zusammenarbeit lief sie beim ersten Vorsitzenden Frank Minolla offene Türen ein. „Wir wollten sowieso schon seit einiger Zeit auf die Schule zugehen“, erläutert Minolla, „die Initiative von Frau Konietzko hat sich mit unserem Vorhaben überschnitten.“ Laut Minolla ist es die zweite Kooperation des Tennisclubs mit der Schule. „Vor etwa zehn Jahren haben wir über drei Jahre hinweg schon einmal zusammengearbeitet, bis die damalige Hauptschule auslief“, erinnert er.

Profitieren können von der wiederbelebten Zusammenarbeit um die 90 Realschüler der zweizügigen Klassen 5 und 6 aus Altenbeken und dem Umland. „Mir ist es wichtig, den Schülern die Gelegenheit zu geben, auch auf einem richtigen Tennisplatz spielen zu können“, sagt Konietzko. Die weniger als 1000 Meter Distanz zwischen der Schule am Gardeweg und der Tennisanlage des TC Blau-Gelb mit den vier Plätzen an der Hüttenstraße sei fußläufig und zwischen den Unterrichtsstunden auch zeitlich gut zu bewältigen. Vorgesehen seien von sofort an im Rahmen der Tennis-Unterrichtsreihe ein bis zwei Doppelstunden wöchentlich in den Klassen 5 aufwärts, von Herbst an folge zudem Tennis im Rahmen von Schul-AGs. Bei diesen Angeboten könne die Schule auf die in der Sporthalle vorhanden Materialien des Vereins wie beispielsweise Tennisnetze ebenfalls zugreifen. Angedacht seinen auch Schnupperkurse für die Schüler durch den Verein.

„Zunächst haben wir durch die Kooperation mehr Vorteile“, räumt Konietzko ein. Minolla ergänzt umgehend: „Auf lange Sicht ist die Zusammenarbeit eine Vereinsförderung, die bei der Akquise neuer Mitglieder hilft, und sie ist einfach gute Jugendarbeit.“

Derzeit hat der 1978 gegründete TC Blau-Gelb Altenbeken laut Minolla 100 Mitglieder, 30 davon im Jugendalter. Ein weiteres gemeinsames Ziel formulieren der Vereinsvorsitzende und die Sportlehrerin nahezu unisono: Beide wollen jeweils eine Jugendmannschaft bilden. Der TC Blau-Gelb für die Teilnahme am Mannschaftsspielbetrieb des Westfälischen Tennisverbandes, die Realschule für den Start bei den Kreismeisterschaften der Schulmannschaften.

Formulierte Ziele in der Kooperationsvereinbarung von Realschule Altenbeken und TC Blau-Gelb Altenbeken sind unter anderem „Wecken von Interesse für lebenslanges Sporttreiben“, „zu einer gesunden Lebensweise beitragen und vielfältige Potenziale sportlicher Betätigung für die Persönlichkeitsentwicklung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen nutzen und „das feizeit- und breitensportliche außerunterrichtliche Angebot verbessern“. Vereinbart sind unter anderem die gemeinsame Nutzung von Trainings- und Wettkampfstätten sowie Sportgeräten, die Abstimmung beim Kauf von Materialien, die Leitung von Tennis-AGs durch Sportlehrer und Übungsleiter mit gültiger Lizenz sowie die Schaffung von Rahmenbedingungen, die eine Übernahme von AG-Teilnehmern in den Verein befördern.

Westfalenblatt vom 01.09.2020

OWL-Liga: zwei Siege zum Abschluss

Paderborn (AK). Am letzten Saisonspieltag der Ostwestfalenliga der Tennis-Herren gewannen der TC Grün-Weiß Paderborn und der TuS Sennelager III ihre Begegnungen. Sennelager III besiegte am Sonntag auf der Platzanlage des Paderborner TC Blau-Rot (aufgrund des zeitgleichen Spiels der Verbandsliga-Damen in Sennelager gegen Herford) den Gast TC Hiddenhausen 9:0. Punkte: Julius Hillmann, Tim Buschmann, Stefan Sturm, Niklas Schultebeyring, Fabian Mangel, Thilo Striewe; Doppel ohne Spiel. Der Vorjahresaufsteiger beendet die Spielzeit mit 2:4 Punkten im Tabellenmittelfeld. Der TC Grün-Weiß siegte beim TV Espelkamp-Mittwald 8:1 (Matchgewinne durch Fabian Frank, Henrik Rodenbüsch, Sebastian Emmerich, Florian Kellmereit, Nico Fliegner, Doppel ohne Spiel) und kommt in der Abschlusstabelle mit 5:1-Siegen hinter Verbandsliga-Aufsteiger TC BW Halle II (5:0 Punkte) auf den Vizerang. Am heutigen Dienstag, 1. September, bestreitet das GW-Team das Halbfinale im Vereinspokal-Wettbewerb des Westfälischen Tennisverbandes. Der Vergleich mit dem TC Herford findet auf den GW-Tennisplätzen am Fürstenweg statt und beginnt um 18 Uhr.

In der Herren-30-Westfalenliga gewann der TC Rot-Weiß Salzkotten beim TC RW Schwerte (1:3 Punkte) mit 7:2 (4:2). Für die Gäste erfolgreich waren in den Einzeln Stephan Eckelt, Nazar Szpak, Michael Vrban und Dominik Ahlers sowie in den Doppeln Ole Löchterbach/Lukas Vredenburg, Szpak/Vrban und Eckelt/Ahlers. Vorjahresaufsteiger Salzkotten (2:3 Punkte) kommt in der Abschlusstabelle auf einen Mittelfeldplatz. Herren-40-Westfalenligist TC Grün-Weiß Paderborn (1:3 Punkte) siegte beim TC SuS Bielefeld (0:5 Punkte) mit 6:3 (Matchgewinne durch Björn Berg, Karsten Beineke, Richard Sproston, Jörg Ammenwerth, Berg/Patrick Kalks, Sproston/Ammenwerth). Herren-40-Verbandsligist DJK Mastbruch (1:3 Punkte) kam gegen den Gast TC Buer SWG (1:4 Punkte) zu einem 9:0 (Matchgewinne durch Marc Hülsen, Michael Niermeier, Holger Flachmeyer, zwei weitere Einzel und die Doppel ohne Spiel).

Westfalenblatt vom 25.08.2020

Götte gewinnt dritten Titel

Marleen Götte und Robin Hüser sind neue Vereinsmeister der TG Harth-Weiberg

Weiberg. Die Tennisgemeinschaft Harth-Weiberg blickt auf Vereinsmeisterschaften unter besonderen Umständen zurück. Die Endspiele wurden unter Einhaltung der Corona-Auflagen ausgetragen, was jedoch spannenden Matches keinesfalls im Weg stand. Zudem verbucht die TG einen regelrechten Tennisboom. Der Vorstand freut sich über zahlreiche, neue Mitglieder im Verein.

Robin Hüser setzte sich im Finale gegen Christoph Berg durch und ist neuer Vereinsmeister im Herren-Einzel. Das Herren-Doppel entschieden Markus Hesse und Andreas Mühlenbein für sich. Sie gewannen gegen Pascal Rosenkranz und Jürgen Luckey.

Marleen Götte gewann im Damen-Einzel gegen Stephanie Hillebrand und kann sich bereits zum dritten Mal Vereinsmeisterin nennen. Das Damen-Doppel entpuppte sich als Geduldsprobe für alle Spielerinnen. Nadine Blüggel und Tatjana Kuhlmann entschieden das Match im Champions-Tiebreak für sich und bezwangen dabei Pia Hesse und Marleen Götte. Auch das Mixed war spannend. Letztlich gewannen Melina Rosenkranz und Christoph Berg gegen Verena Plenkers und Robin Hüser.

Im Nachwuchsbereich verbuchte die Tennisgemeinschaft eine positive Resonanz, 20 Kinder und Jugendliche haben erfolgreich teilgenommen.

U16-Einzel: 1. May-Julie Münster, 2. Lilly Hesse; Doppel: 1. May-Julie Münster und Lina Milaege, 2. Lilly Hesse und Theresa Götte. Bambini: 1. Melissa Corban, 2. Guiliana Ludolf, 3. Elina Ludolf, Eric Luis, Julia Herbst und Alicia Blome. Minis: 1. Fiona Arens, 2. Eva Blome, Ida Decker, Greta Decker, Marie Berg, Sarah Herbst und Toni Arens.

TuRa ist Vizemeister

Paderborn (AK). Die U-18-Juniorinnen der TuRa Elsen sind Vize-Mannschaftswestfalenmeister. Bei der Endrunde in Dortmund erreichte das Team in der Besetzung Emma Rehermann, Jasmina Abdou, Mandy Barth und Carla Padberg am Samstag das Endspiel gegen den TC Deuten. Das spannende Duell mit dem ersatzgeschwächt angetretenen Titelverteidiger dauerte acht Stunden. Vier der sechs Partien bei der 1:5-Niederlage liefen über drei Sätze. Padberg gelang im Einzel an Position vier durch ein umkämpftes 2:6, 6:4, 11:9 der einzige Matchgewinn, Abdou verpasste durch ein ebenso knappes 6:4, 2:6, 8:10 eine günstigere Ausgangsposition vor den beiden Doppeln, in denen das Duo Barth/Padberg eine weitere Niederlage erst nach Matchtiebreak hinnehmen musste.

In der Vorschlussrunde am Freitag hatte Elsen den TuS Ickern mit 4:2 (2:2) bezwungen. Die TuRa profitierte dabei von einer fehlerhaften Doppelaufstellung des TuS, sodass die beiden Einzelsiege von Barth (6:3, 6:1) und Padberg (6:3, 6:3) zum Finaleinzug reichten.

Westfalenblatt vom 14.08.2020

Sennelagers Motto: nachlegen

Pause ist beendet. Herren 50 des TC Blau-Rot Paderborn wollen die Verbandsliga-Tabellenführung verteidigen

Paderborn (AK). In Zeiten von Corona ist auch im Sport nichts so, wie es einmal war. Auch nicht im Tennis. In der Mannschaftswettspielrunde endet die ungewöhnliche lange Pause während der Sommerferien am kommenden Wochenende.

Das aus Paderborner Sicht höchstspielende Damenteam, der TuS Sennelager, empfängt am Sonntag, 16. August, von 10 Uhr an den TC Halden 2000. Es ist für die jungen TuS-Damen der dritte Saisonaufritt in der Verbandsliga. Mit 1:1-Siegen hat Sennelager einen passablen Start hingelegt. Gegen das noch sieglose Halden gilt es nachzulegen.

Spielklasse darunter, in der Ostwestfalenliga, empfängt am Sonntag um 9 Uhr Tabellenführer TC Grün-Weiß Paderborn (2:0 Punkte) als Favorit den Gütersloher TC RW (0:2 Punkte).

In der Herren-Ostwestfalenliga spielen auf den weiteren Plätzen der GW-Platzanlage am Fürstenweg zeitgleich auch die GW-Herren (3:1 Punkte). Gast in einem Verfolgerduell hinter Tabellenführer TC BW Halle 2 (3:0 Punkte) ist der TC Erwitte 1951 (2:1 Punkte). Der TuS Sennelager 3 (0:3 Punkte) reist nach einer verkorksten ersten Saisonhälfte als Schlusslicht zum TV Espelkamp-Mittwald (1:2 Punkte).

In den Altersklassen-Ligen auf Verbandsebene treten die Teams aus dem Kreisgebiet bereits einen Tag zuvor an. Herren-30-Westfalenligist TC Rot-Weiß Salzkotten (1:1 Punkte) hat am Samstag, 15. August, von 13 Uhr an Heimrecht gegen den TC Halden 2000 (0:3 Punkte). Herren-40-Westfalenligist TC GW Paderborn (0:2 Punkte) empfängt den TC GW Lippstadt (1:0 Punkte).

In der Herren-50-Verbandsliga will der Paderborner TC Blau-Rot (2:0 Punkte) seine Tabellenführung auswärts beim TC Neheim-Hüsten (0:1 Punkte) verteidigen. Auch diese beiden Partien beginnen am Samstag um 13 Uhr.

Herren-40-Verbandsligist DJK Mastbruch ist am Wochenende spielfrei.

Westfalenblatt vom 24.07.2020

Tennis-Pokal: GW-Damen im Halbfinale

Paderborn (AK). Die ersten Begegnungen im Pokalwettbewerb des Westfälischen Tennisverbandes sind Geschichte. In Runde eins des neuen Formats gewann der TC Grün-Weiß Paderborn in der stärksten Damen-Kategorie (Leistungsklasse LK 1–23) und zog ins Halbfinale ein. Beim 2:1-Heimsieg über Kreiskonkurrent TC Wewer gewannen Carolin Meyer und das Doppel Sophia Gockeln/Leonie Quickstern. Tanja Werth siegte für Wewer. In der Vorschlussrunde (4. August) empfangen die GW-Damen den TC BW Halle. In der zweitstärksten Damen-Leistungskategorie (LK 7–23) besiegte die TuRa Elsen den TC Blau-Weiß Büren 2:1. Elsen hat im Achtelfinale (5. August) gegen den TC Herzebrock II ebenfalls Heimrecht. In der viertstärksten Damen-Leistungskategorie (LK 20–23) unterlag der TuS Wewelsburg dem SC Blau-Weiß Ostenland mit 1:2.

Als erstes Herrenteam aus dem Kreisgebiet gewann der TC Grün-Weiß Paderborn in der viertstärksten Leistungskategorie (LK 20–23) ein WTV-Pokalspiel. Beim 2:1-Heimsieg über Kreiskonkurrent SC BW Ostenland waren Rafael Aoki und das Doppel Jörg Mertens/Stephan Herwig für die Gastgeber erfolgreich; Gero Wilm siegte für Ostenland. In Runde zwei (28. August) tritt Grün-Weiß beim TC GW Schloß Holte an. Ausgeschieden ist der SC Blau-Weiß Ostenland auch der in der zweitstärksten Herren-Leistungskategorie (LK 7–23) nach einem 1:2 daheim gegen den TC RW Höxter. Die leistungsstärkste Herren-Pokal-Kategorie (LK 1–23) beginnt in der ersten Augustwoche mit dem Achtelfinale. Dabei kommt es zum Kreisderby des TC Grün-Weiß Paderborn gegen den TuS Sennelager. Der TC Grün-Weiß Paderborn II tritt beim TC Herford an.

Westfalen-Blatt vom 14.07.2020

Ferienfreizeit des TC BW Büren

Büren. Am Samstag, 18. Juli, beginnt die Ferienfreizeit des TC Blau-Weiß Büren. Immer samstags, von 14 bis 15.30 Uhr, wird auf der Tennisanlage am Bennenberg 2 der Schläger geschwungen – natürlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen. Angesprochen fühlen dürfen sich Kinder und Jugendliche ab einem Alter von sechs Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmer sollten in Sportbekleidung erscheinen und etwas zu trinken mitbringen, Schläger und Bälle werden vom TC BW gestellt.

Westfalen-Blatt vom 6.7.2020

Tennisspiel erneut abgesagt

Paderborn (AK). Die geplante Fortsetzung der am 14. Juni unterbrochenen Begegnung der Tennis-Ostwestfalenliga zwischen dem TC Grün-Weiß Paderborn (2:1 Punkte) und dem Gast FC Stukenbrock (1:1 Punkte) ist abgesagt worden. Am Vorabend informierten die Gäste aus dem Kreis Gütersloh den TC Grün-Weiß, dass aufgrund der Corona-Krise die Anreise nach Paderborn nicht möglich sei. Einen dritten Terminversuch für die Fortsetzung die Hängepartie (Spielstand 4:2 für Paderborn nach den Einzeln) gibt es laut GW-Mannschaftsführer Henrik Rodenbüsch noch nicht.

Die als Ersatz für den abgesagten Libori-Cup vom TC Grün-Weiß Paderborn angebotene „Shellstation-Matthias-Küting“-Leistungsklassen-Turnierserie mit Tagesveranstaltungen an insgesamt sechs Samstagen in den Sommerferien (wir berichteten) hat am Samstag einen gelungenen Auftakt erlebt. Knapp 60 Damen und Herren nahmen teil, 20 davon kamen aus dem Paderborner Stadtgebiet. „Wir haben unser Ziel übererfüllt“, freute sich GW-Sportwart Jens Himmelmann, „mit so vielen Startern nach nur 14 Tagen Meldezeit haben wir nicht gerechnet.“ Die Leute hätten das Turnier „dankbar angenommen“, die Stimmung auf der Anlage sei „völlig entspannt“ gewesen. Himmelmann: „So können wir weitermachen.“

Westfalenblatt vom 3.7.2020

Grün-Weiß fehlt nur noch ein Punkt

Paderborn (AK). Der Westfälische Tennisverband (WTV) hat endgültig grünes Licht gegeben: In der Herren-Ostwestfalenliga können der TC Grün-Weiß Paderborn (2:1 Punkte) und der FC Stukenbrock (1:1 Punkte) ihre am 14. Juni regenbedingt unterbrochene Begegnung in dieser Woche fortsetzen. Neuer Spieltermin auf der GW-Platzanlage am Fürstenweg ist am Samstag, 4. Juli, 14 Uhr. Zur für den 20. Juni von beiden Klubs geplanten Wiederaufnahme hatte der WTV dem FC Stukenbrock aufgrund des Corona-Ausbruchs im Kreis Gütersloh die erneute Anreise untersagt. Paderborn liegt nach sechs bereits absolvierten Einzeln 4:2 in Front und benötigt aus den drei offenen Doppeln nur einen weiteren Matchgewinn, um die Partie für sich zu entscheiden.

Westfalenblatt vom 20.06.2020

Vorfreude könnte nicht größer sein

Paderborn (AK). Nachdem vor Wochenfrist einzig die Verbandsliga-Herren 40 der DJK Mastbruch in der Mannschaftswettspielrunde am Ball waren, steigen an diesem Samstag, 13 Uhr, auch die zuletzt spielfreien übrigen drei Altersklassen-Tennisteams aus dem Kreisgebiet in den Ligen des Westfälischen Tennisverbandes ins sportliche Geschehen ein. Der Herren-30-Westfalenligist TC Rot-Weiß Salzkotten reist als Aufsteiger zur SVG 91 Münster, dem Dritten der vergangenen Saison. Münster verlor sein Auftaktspiel beim Hörder TC mit 2:7.

Ein weiteres Westfalenliga-Duell zwischen einem Kreisteam und einem Vertreter aus Münster gibt es bei den Herren 40, wenn der ebenfalls 2019 aufgestiegene TC Grün-Weiß Paderborn das Kommen des Regionalliga-Absteigers THC Münster erwartet. Der Gast reist mit dem Rückenwind eines 5:4 beim Oelder TC BW an die Pader. „Wir freuen uns wahnsinnig auf die Saison und wollen am Ende so weit vorne landen wie möglich“, sagt Mannschaftsführer Richard Sproston zu den Ambitionen, „gegen Münster erwarte ich eine ausgeglichene Begegnung“.

In der Herren-40-Verbandsliga tritt die DJK Mastbruch beim TC Eintracht Dortmund an. Während Mastbruch zum Auftakt dem TC Union Münster mit 4:5 unterlag, siegte Dortmund beim TC Buer SWG mit 6:3. Vor einem Jahr gewann Mastbruch den Vergleich mit Dortmund auf eigener Anlage mit 7:2. „Die Trauben hängen hoch, aber wir versuchen natürlich, uns so gut es geht zu wehren“, sieht Mannschaftsführer Gisbert Werner die DJK vor einer anspruchsvollen Prüfung und ergänzt: „Dortmund war vor einem Jahr eine ganz andere Mannschaft und gehört für mich in dieser Saison zu den Aufstiegsfavoriten.“

Der Herren-50-Verbandsligist Paderborner TC Blau-Rot ist als Gast des FC Stukenbrock ebenfalls auswärts gefordert. Für beide Mannschaften ist es die erste Begegnung. Vor einem Jahr lagen zwischen dem damaligen Westfalenligisten Paderborn und dem Ostwestfalenligisten Stukenbrock noch zwei Klassen. „Stukenbrock gehört zu den Teams in unserer Gruppe, die wir schlagen können“, gibt sich BW-Mannschaftsführer Dr. Tobias Senn für die Partie zuversichtlich, „in erster Linie freuen wir uns aber sehr darüber, dass wir überhaupt spielen können.“

Westfalen-Blatt vom 15.06.2020

Niederlage nach sieben Stunden

Paderborn (AK). Nach sechswöchiger Corona-Verzögerung hat die DJK Mastbruch am Samstag den Start in die Tennis-Verbandsliga der Herren 40 weidlich ausgekostet. Nach mehr als sieben Stunden Spielzeit (darin enthalten lediglich zehn Minuten Regenunterbrechung) unterlag die DJK dem Gast TC Union Münster 4:5 (3:3). Glatte Erfolge für die Gastgeber landeten Marc Hülsen (6:3, 6:2) und das Duo Ralf Wiesemöller/Christian Becker (6:4, 6:2). Nach Matchtiebreak siegten Werner (6:7, 6:4, 10:5) und Holger Flachmeier (6:1, 1:6, 10:4). Neuzugang Wiesemöller war zuvor in seinem Einzel (2:6, 7:6, 8:10) am fünften Erfolg der DJK denkbar knapp vorbeigeschrammt, als er beim Stand von 8:7 im Matchtiebreak durch einen vermeidbaren Fehler das 9:7 und damit zwei Matchbälle verpasste. Ebenso dicht am 5:4 war das Duo Hülsen/Jens-Uwe Tuchen (3:6, 6:1, 8:10). „Insgesamt ein gefühltes Unentschieden“, kommentierte DJK-Spielführer Gisbert Werner das umkämpfte Geschehen, „leider haben wir in den sechs Matchtiebreaks 2:4 gespielt.“

Westfalen-Blatt vom 28.04.2020

Hoffnung auf eine Tennissaison

Paderborn (AK). Geht es nach den Funktionären, gehört Tennis zu den Sportarten, die in Zeiten der Corona-Krise im Amateurbereich wieder ausgeübt werden kann. Der Deutsche Tennisbund und die weiteren Landesverbände hoffen auf den kommenden Montag, 4. Mai, als bundesweites Freigabedatum durch die Politik. Die Vorbereitung auf diesen Tag X haben der Westfälische Tennisverband (WTV) und seine Mitgliedsvereine bereits begonnen.

In einem Schreiben teilte der WTV seine (von der NRW-Landesregierung erlaubten) Richtlinien für das Tennisspielen im Verein mit. Demnach steht in der Verantwortung des Vereins die Benennung eines Corona-Beauftragten, der die Einhaltung aller Vorschriften sicherstellen soll. Die Clubs müssen, das Händewaschen mit Seife ermöglichen, Desinfektionsmittel bereitstellen, Toiletten zugänglich und rein halten, ausschließlich Einweg-Papierhandtücher benutzen, Abfallkörbe regelmäßig leeren und die Spielerbänke/-stühle mit mindestens zwei Metern Abstand positionieren. Außerdem müssen Wartebereiche für Spieler markiert sein, um die Abstandsregelung insbesondere an der Platz-Belegungstafel sicherzustellen. Duschen und Umkleiden bleiben zunächst geschlossen.

Der WTV verweist ergänzend auf die Verantwortung der Spieler und Trainer. Die Aktiven sollen ihre Tennissachen getrennt voneinander ablegen, auf den üblichen Handschlag verzichten und ein eigenes und sauberes Handtuch als Unterlage für das Sitzen sowie Schweißabwischen nutzen. Bei Krankheitssymptomen wie Fieber und Husten sollen sie zu Hause bleiben. Zentrales Ziel der Richtlinien sei es, auf den Platzanlagen jederzeit einen „Mindestabstand von zwei Metern“ zu allen übrigen Personen einzuhalten.

Anders als bei den vom Deutschen Tennisbund bereits abgesagten Bundesligen ist weiter ungeklärt, ob die Mannschaftswettbewerbe auf Verbands-, Bezirks- und Kreisebene stattfinden können. Eine Entscheidung will der WTV nach dem 30. April verkünden. Im März hatte der Verband den für Anfang Mai vorgesehen Punktspiele-Start bis zum zweiten Juni-Wochenende zunächst ausgesetzt. Ebenfalls noch ungeklärt ist die Austragung der beiden großen Preisgeldturniere im Kreis Paderborn. Geplanter Termin des Eichen-Cups der TuRa Elsen (6.000 Euro) ist vom 10. bis 12. Juli, der des Libori-Cups beim TC Grün-Weiß Paderborn (5.000 Euro) vom 22. bis 26. Juli.

Westfalen-Blatt vom 20.04.2020

Tennisspieler müssen sich gedulden

Paderborn (AK). Der Deutsche Tennisbund (DTB) und die Tennisverbände der Länder sind mit ihrem Anliegen gescheitert, für den Tennissport die Lockerung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen zu erwirken. Daher müssen auch die Tennisspieler im Kreis Paderborn ihren herbeigesehnten Start in die Freiluft-Saison bis mindestens zum 3. Mai hinausschieben. Das durch die Bundeskanzlerin und die Länderregierungen bis zu dem Tag verlängerte Verbot von Zusammenkünften in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sieht für den Tennissport keine Ausnahme vor.

Um für Tennis eine Lockerung der Schutzmaßnahmen zu erwirken, hatten sich die Tennisfunktionäre im Laufe dieser Woche in einem Schreiben an das Bundeskanzleramt und die Ministerpräsidenten aller Länder gewandt. WTV-Chef Robert Hampe steht zudem im engen Austausch mit der Abteilung Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei des Landes NRW. In einer Stellungnahme auf seiner Internetseite verweist der Verband auf „hoffnungsvolle Nachrichten von unserem Nachbarn Österreich“. Dort dürfe „ab dem 1. Mai unter strengen Einschränkungen wieder zum Schläger gegriffen werden“.

Trotz allem befürwortet der WTV die ergriffenen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus weiter zu verlangsamen und ruft Vereine, Trainer und Spieler zu weiterer Geduld auf. Es dürfe nicht vergessen werden, dass der WTV auch eine „große Verantwortung“ habe. In dieser stehe „die Gesundheit der Bevölkerung über allem“. Obwohl die Infektionsschutzmaßnahmen „erste Erfolge zeigen, ist es noch zu früh für Euphorie“.

Auf- und Abstiegsregelung Winter 2019/20
Verfasst von Ingo Hagemann am 20. März 2020 – 12:08 Uhr

Liebe Tennisfreunde,

aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus musste die Winterhallenrunde 2019/20 vorzeitig abgebrochen werden. Wegen der aktuellen Entwicklung ist es nicht möglich, alle ausstehenden Spiele nachzuholen.

Der Ausschuss für Wettkampfsport Erwachsene im Westfälischen Tennis-Verband hat am 19.03.2020 daher über die Auf- und Abstiegsregelung für die noch ausstehenden Spiele der Winterrunde 2019/20 auf Bezirks- und Kreisebene entschieden.

Dabei wurde sich auf folgende Regelung verständigt. Um keiner Mannschaft große Nachteile entstehen zu lassen, legt der WTV die aktuellen Tabellen (Stand 16.03.2020) zugrunde.

  • Alle Teams die zu diesem Zeitpunkt sicher aufgestiegen sind, werden selbstverständlich aufsteigen.
  • Alle Mannschaften,die theoretisch noch hätten aufsteigen können, werden in Kürze angeschrieben, ob Sie aufsteigen möchten.  
  • Absteigen werden nur Teams, die zum o.g. Zeitpunkt bereits sicher als Absteiger feststehen und den Klassenerhalt durch die verbliebenden Spiele nicht mehr hätten erreichen können.

Diese Regelung wird mit Sicherheit zur Folge haben, dass es 2020/21 in manchen Ligen größere oder mehrere Gruppen geben wird, als ursprünglich durch die Ligenreform 2020 geplant.

Westfalen-Blatt vom 15.04.2020

Hämmerling sorgt sich um die Spieler

Paderborn. Die Absage der Tennis-Bundesliga-Saison (diese Zeitung berichtete am 10. April) trifft den TuS Sennelager hart. Auch wenn die für den Haupt- und Namenssponsor Ralf Hämmerling letztlich keine Überraschung mehr war: „Schade ist es trotzdem. Zumal wir für unsere zweite Saison in der höchsten nationalen Liga eine sehr attraktive Mannschaft hatten. Ich war überzeugt davon, dass wir wieder gute Möglichkeiten gehabt hätten, die Liga zu überstehen.“

Der sportliche Aspekt ist die eine Seite, für Hämmerling gibt es auch noch eine andere Seite der Betrachtung: „Sorgen mache ich mir um unsere Spieler, die keine Einnahmen und sicherlich auch schwierige Trainingsbedingungen haben. Ich hoffe, dass alle diese Corona-Phase gesund überstehen werden und ich freue mich heute schon auf die Saison 2021.“

Lobenswert ist für den Paderborner Unternehmer die bereits geleistete Arbeit von TuS-Teamchef Marc Renner und Coach Marius Kur im Hinblick auf eine Saison, die nun nicht stattfindet. Darauf wird man zumindest zu einem Teil durchaus in zwölf Monaten zurückgreifen können, denn das sportliche Sennelager-Duo pflegt weiterhin die weltweiten Kontakte zu den internationalen Tennisprofis. So sehr sie die Entscheidung („Sie ist alternativlos gewesen“) auch nachvollziehen können, sind Renner/Kur emotional betroffen. „Für die Spieler tut es mir sehr leid, denn es gehen ihnen geplante Einnahmen verloren. Wie es für einige von ihnen weitergehen wird, muss man sehen. Wir helfen, wo wir können, auch wenn es keine finanzielle Hilfe gibt“, so Marc Renner.

Westfalen-Blatt vom 23.03.2020

TC Grün-Weiß tagt nicht

Die Jahreshauptversammlung des TC Grün-Weiß Paderborn am 27. März fällt aus. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

WTV teilt die Gruppen ein

Paderborn (AK). Laut Spielplan beginnt die Tennis-Freiluftspielzeit der Altersklassenteams in den Ligen des Westfälischen Tennisverbandes (WTV) am 2. Mai und endet spätestens am 27. Juni. Der Kreis Paderborn ist mit acht Mannschaften in der Westfalenliga und in der Verbandsliga am Ball.

Wie aus der durch den WTV veröffentlichten Gruppeneinteilung hervorgeht, treten fünf Paderborner Altersklassen-Teams im westfälischen Ligenoberhaus an: die Herren 30 des TC Rot-Weiß Salzkotten, die Herren 40 des TC Grün-Weiß Paderborn, die Herren 50 des TC Grün-Weiß Paderborn, die Herren 60 des TC Rot-Weiß Salzkotten und die Herren 75 des Paderborner TC Blau-Rot. Diese Teams sind im Vorjahr aus der Verbandsliga in die Westfalenliga aufgestiegen.

Der in 2019 einzige Paderborner Altersklassen-Westfalenligist, die Herren 50 des Paderborner TC Blau-Rot, starten nach dem verpassten Klassenziel nunmehr in der Verbandsliga. Weitere Verbandsligisten sind die Herren 40 der DJK Mastbruch (Vorjahr Platz drei) sowie die Damen 40 des TC Rot-Weiß Salzkotten als Rückkehrer nach einem Jahr auf Bezirksebene und zugleich als einziges Damen-Altersklassenteam aus dem Kreisgebiet in einer WTV-Liga (Vorjahr drei Teams).

Im Ligenoberhaus des Tennisbezirks (Ostwestfalenliga, Saison vom 6./10. Mai bis zum 30. August) spielen im Sommer diese Altersklassenteams aus dem Kreisgebiet: Damen 30 DJK Mastbruch und TC GW Paderborn (Kreisderby am 30. August beim TC Grün-Weiß), Damen 55 DJK Mastbruch und Hövelhofer TC Blau-Weiß (Kreisderby am 29. August), Damen 60 TC RW Salzkotten, Herren 30 TuRa Elsen und TC Westenholz (Kreisderby am 30. August), Herren 60 DJK Mastbruch, Herren 65 TC RW Salzkotten und Herren 75 TC Schloß Neuhaus.

Zu den aktuellen Verwerfungen im durch die Corona-Pandemie sagt Elmar Schlüter als WTV-Vizepräsident und zugleich Aktiver der Herren 60 des TC RW Salzkotten: „Momentan können wir nicht vorhersagen, ob der Spielbetrieb wie geplant stattfinden kann, der WTV wird die Entwicklungen der nächsten Wochen genau beobachten und Informationen zu gegebenem Zeitpunkt auf der Internetseite www.wtv.de veröffentlichen.“

Westfalen-Blatt vom 18.02.2020

Grün-Weiß: Herren 30 steigen ab

Paderborn (AK). Während die Herren des TC Grün-Weiß Paderborn beim Saisonfinale der Tennis-Winterrunde mit einem Remis das Klassenziel in der Westfalenliga (wir berichteten) erreicht haben, steigen die Herren 30 des Vereins mit dem gleichen Ergebnis aus der Verbandsliga in die Ostwestfalenliga ab.

Das Team trennte sich am Sonntag in der GW-Vereinshalle am Fürstenweg 3:3 (2:2) vom TC RW Höxter. Die Matchgewinne gelangen Daniel Topp (7:5, 6:0), Konrad Frischkorn (0:6, 6:2, 10:5) und Topp/Peter Summerauer 6:2, 6:1). In der Abschlusstabelle der Siebenergruppe kommt Paderborn mit 5:7 Punkten nicht über Abstiegsrang sechs hinaus, punktgleich mit dem geretteten TC RW Bad Oeynhausen auf Rang fünf. Den Zweiervergleich verliert Paderborn aufgrund eines 6:8-Satzverhältnisses bei der 3:3-Punkteteilung beider Teams am vierten Spieltag in Bad Oeynhausen.

Die Bilanz der Teams aus dem Kreis Paderborn in den Ligen des Westfälischen Tennisverbandes nach dem Abschluss der Hallen-Wettspielrunde liest sich wie folgt: Die Herren des TC Grün-Weiß bleiben wie erhofft Westfalenligist, die Damen des TC Rot-Weiß Salzkotten steigen als Tabellenletzter – ähnlich überraschend wie die Herren 30 des TC Grün-Weiß Paderborn – aus der Verbandsliga in die Ostwestfalenliga ab. Die Herren 40 des TC GW Paderborn und die Herren 50 des Paderborner TC Blau-Rot wurden jeweils Verbandsliga-Vizemeister.

 

Westfalen-Blatt vom 24.01.20

OWL-Meisterschaften

Paderborn (AK). Die Mannschaftswettspielrunde dieses Tenniswinters macht eine Pause – und damit den Weg frei für die Ostwestfälischen Hallen-Meisterschaften. Das Turnier findet vom 25. Januar bis zum 2. Februar im Tennispark Lippstadt statt. Es gibt Felder im Einzel für Herren und Damen (A- und B-Konkurrenzen), Damen 30 bis Damen 60 sowie Herren 30 bis Herren 75. Das Gesamtpreisgeld der A-Felder beträgt 1600 Euro. Aussichten auf vordere Plätze haben Kreisstarter besonders bei den Damen 30 und Herren 30, wo Tina Striewe (Borchen) und Tanja Werth (Wewer) sowie Nazar Szpak (Salzkotten), Michael Niermeier (Westenholz) und Roman Beck (Elsen) die vorderen Positionen der Setzliste belegen.

Westfalen-Blatt vom 23.01.20

Rangliste: Günther auf
DTB-Platz 59

Paderborn (AK). Der Deutsche Tennisbund (DTB) hat mit dem Stichtag 31. Dezember die nationalen Ranglisten veröffentlicht. Bestnotierter Spieler aus dem Kreis Paderborn ist mit 3683,0 Punkten Valentin Günther (Bielefelder TTC) aus Haaren an Position DTB-59 der Herren-Notierungen. Auf der ATP-Weltrangliste belegt Günther zum Jahreswechsel Rang 880. Ihm folgt mit 2862,0 Punkten Karlo Cubelic (TC Grün-Weiß Paderborn/Versmold) auf Platz DTB-79 (ATP-1036).

Bestnotierte Dame ist die frühere Delbrückerin Estella Jäger (Dresden-Blasewitz, DTB-206) vor der Ex-Sälzerin Lisa Halfmann (Halle, DTB-377). Höchstnotierter ausländischer Spieler eines Vereins im Kreisgebiet ist Jozef Kovalik vom Bundesligisten TuS Sennelager auf Rang DTB-A-4 (ATP-139). Die Rangliste ist gültig bis zum Stichtag 31. März.

Die besten Platzierungen im Jugendbereich: U16 Emma Rehermann (DTB-59) und Lukas-Alex Jochim (DTB-263, beide Salzkotten), U14 Franziska Heinemann (DTB-85) und Lennet Ruhe (DTB-253, beide GW Paderborn).

Höchstplatzierte in den Altersklassen sind Björn Berg (Herren 40 DTB-30), Markus Meixner (Herren 45 DTB-196, beide GW Paderborn) und Yves Stahl (Herren 55 DTB-228, Paderborner TC Blau-Rot).

Grün-Weiß ist „heiß“ auf Heimsieg

Paderborn (AK). Mit dem Heimspiel am kommenden Samstag gegen den TC Parkhaus Wanne-Eickel (6:2 Punkte) beginnt für den TC Grün-Weiß Paderborn (3:5) in der Tennis-Winterrunde die entscheidende Phase im Kampf gegen den Abstieg aus Westfalenliga. Beginn der Partie in der Vereinshalle am Fürstenweg: 17 Uhr. Es ist der fünfte Spieltag der Mannschaftswettspielrunde dieses Winters. Im Falle einer Niederlage gegen den Regionalliga-Absteiger, Zweiter, läuft das fünftplatzierte Paderborner Team Gefahr, erstmals auf einen der drei Abstiegsplätze zu rutschen. Die besten Bilanzen (4:0 Einzel, 3:1 Doppel) weist bislang Sebastian Emmerich auf.

Noch mehr unter Druck im Ringen um den Klassenverbleib stehen die Verbandsligadamen des TC Rot-Weiß Salzkotten. Sonntag (13 Uhr) spielen die Sälzerinnen beim Tennispark Bielefeld II. Beide Teams sind noch punktlos. Der Verlierer des Kellerduells hat nur noch geringe Chancen, das rettende Ufer zu erreichen.

Vorentscheidenden Charakter hat in der Herren 50-Verbandsliga auch das Topduell am Samstag (15 Uhr) zwischen Spitzenreiter Paderborner TC Blau-Rot und dem gastgebenden Tabellenzweiten TC Buer SWG. Beide Teams haben bislang 8:0 Punkte gesammelt und liegen auch im Hinblick auf die Kaderzusammenstellung nahezu gleichauf. Gelingt Paderborn erneut ein Erfolg, haben die Blau-Roten beste Chancen, nach dem Saisonfinale am 15. Februar den Aufstieg in die Westfalenliga zu feiern.

In der Herren-30-Verbandsliga tritt der TC Grün-Weiß Paderborn (2:4) am Samstag, 17 Uhr, beim TC RW Bad Oeynhausen (4:4) an.

Westfalen-Blatt vom 15.1.20

Für Blau-Rot geht’s jetzt um die Wurst

Herren 50 siegen 6:0, bleibenVerbandsliga-Erster und reisen zum Zweiten Buer

Paderborn (AK). Den drei Altersklassen-Verbandsligisten aus dem Kreis Paderborn sind nach der Weihnachtspause in der Tennis-Winterrunde deutliche Siege gelungen. Die Verbandsliga-Herren 30 des TC Grün-Weiß Paderborn sicherten sich im Kellerduell mit einem 5:1 (4:0) über den Gast TC St. Mauritz die ersten beiden Zähler in der laufenden Wettspielrunde unterm Hallendach, rangieren als neuer Tabellenvorletzter aber unverändert auf einem der beiden Abstiegsplätze. Für Paderborn gewannen Daniel Topp (6:4, 6:1), Conrad Frischkorn (6:2, 3:6, 10:6), Peer Summerauer (7:6, 7:5) und Michael Grote (6:7, 6:4, 10:7) ihre Matches (Doppelwertung ohne Spiel 1:1).

In der Herren 40-Verbandsliga landete der TC Grün-Weiß Paderborn beim 6:0 über den TC BW Schwelm (1:3 Punkte) gleichfalls einen überzeugenden Heimsieg. Björn Berg (6:3, 6:3), Karsten Beineke (6:1, 6:0), Patrick Kalks (6:4, 6:2), Jörg Ammenwerth (6:1, 6:2), Berg/Beineke (6:3, 6:3) und Kalks/Richard Sproston (7:5, 6:2) siegten für Grün-Weiß, das mit nun 4:2 Punkten auf Tabellenplatz zwei bleibt. „Wir sind mit dem sportlichen Start ins neue Jahr sehr zufrieden. Das war eine souveräne Mannschaftsleistung“, sagte GW-Mannschaftsführer Sproston zum Spielverlauf. Nach der Niederlage in Oelde sei „die Vizemeisterschaft“ das neue Ziel.

Die Herren 50 des Paderborner TC Blau-Rot (8:0 Punkte) gewannen auch ihr viertes Saisonspiel und bleiben Spitzenreiter in ihrer Achtergruppe. Beim 6:0-Streich im Heimspiel gegen den weiterhin punktlosen TV RW Höxter (0:8 Punkte) gewannen Dirk Lehnen im Spitzeneinzel (7:5, 6:1), Boris Kuni (6:0, 6:3), Frank Epping (6:2, 6:2), Dr. Tobias Senn (7:6, 7:5) und Gerhard Grosser/Yves Stahl (6:1, 6:0) alle gespielten Sätze. Ein Doppel ging ohne Spiel an Blau-Rot. „In der nächsten Begegnung geht es um die Wurst“, richtete BR-Mannschaftsführer Senn den Blick sogleich auf den im Kampf um den Aufstieg wichtigen Vergleich mit dem punktgleichen Tabellenzweiten TC Buer SWG am kommenden Samstag, 18. Januar, 15 Uhr, in Gelsenkirchen.

 

Westfalen-Blatt vom 10.1.20

1:5 läutet den Abstiegskampf ein

Tennis-Winterrunde: Grün-Weiß Paderborn und Salzkottens Damen starten mit Niederlagen

Paderborn (AK). Die Paderborner Topteams haben in der Hallenrunde einen Fehlstart ins neue Tennisjahr hingelegt. Westfalenligist TC Grün-Weiß Paderborn verlor am Wochenende 1:5 beim TC Iserlohn. Die Verbandsligadamen des TC Rot-Weiß Salzkotten mussten sich beim TC Kamen-Methler mit 0:6 beugen.

Zwar konnte Paderborn erstmals in der laufenden Spielzeit in Bestbesetzung antreten, doch Grün-Weiß knüpfte beim Freiluft-Zweitligisten Iserlohn nicht an den 4:2-Heimerfolg von vor zwölf Monaten an und blieb sogar ohne Satzgewinn. Beide Teams verzichteten auf die Doppel (Wertung 1:1). Die Niederlage am vierten von sechs Spieltagen ist das zweite 1:5 in Serie der Paderborner (3:5 Punkte) und läutet für das Team den Abstiegskampf ein. Grün-Weiß belegt in der Achtergruppe Platz fünf, ist punkt- sowie in der Matchbilanz (9:15) gleichauf mit dem TP Versmold, Bielefelder TTC und TC GW Bochum. Schlusslicht ist Iserlohn (2:6 Punkte, 9:15 Matches). Drei dieser fünf Teams müssen absteigen. Die noch ausstehenden drei Spieltage bis zum Saisonfinale am 15./16. Februar bergen folglich hohe Spannung im Ringen um den Ligaverbleib.

In der Damen-Verbandsliga bleibt der TC Rot-Weiß Salzkotten weiterhin ohne Punktgewinn. Beim 0:6 des Tabellenletzten in Kamen gelang den Sälzerinnen (0:8) kein Satzgewinn (Doppel ohne Spiel an Kamen). Nach der Ankunft in Kamen war den Gästen bereits beim Blick auf den Spielberichtsbogen klar, dass es mit dem ersten Erfolgserlebnis erneut nichts werden würde: Ausgerechnet gegen Salzkotten standen erstmals in der laufenden Spielzeit für Kamen die beiden Weltranglistenspielerinnen Yana (WTA-236) und Tayisiya Morderger (WTA-242) auf dem Platz. „Wir sind angesichts des bisherigen Saisonverlaufes schon ein wenig geknickt“, räumte RW-Mannschaftsführerin Ellena Volmer nach der Partie ein, „aber wir bemühen uns, die beiden noch ausstehenden Spiele zu gewinnen.“ Gezwungenermaßen, denn bei zwei Absteigern aus der Siebenergruppe wird voraussichtlich nur dieses Szenario zum erhofften Ligaverbleib reichen. Die beiden abschließenden Gegner TP Bielefeld 2 (Auswärtsspiel am 19. Januar) und TC Herford (Heimpartie am 8. Februar) sind bislang wie Salzkotten ohne Punktgewinn, haben allerdings ein Spiel mehr zu absolvieren. Herford sammelte am Wochenende seine ersten Punkte. Das Team profitierte beim 4:2 über Westfalia Westerkappeln davon, dass der Gegner mit nur drei Spielerinnen anreiste und so zwei Matchpunkte kampflos abgab.

Westfalen-Blatt vom 10.1.20

Salzkotten unter Druck

Paderborn (AK). Nach der Pause zu Weihnachten und dem Jahreswechsel setzen die Tennisspieler vom kommenden Wochenende an ihre Hallen-Wettspielrunde fort. In den höherklassigen Ligen des Westfälischen Tennisverbandes (WTV) sind alle fünf Teams aus dem Kreisgebiet im Einsatz.

Die Damen des TC Rot-Weiß Salzkotten treten am Samstag (13 Uhr) als Tabellenschlusslicht der Verbandsliga beim TC Kamen-Methler an. Es ist der vierte Saisonauftritt der bislang punktlosen Sälzerinnen. Im Kampf gegen den Abstieg benötigt das Team in den bis zum Saisonschluss noch ausstehenden drei Partien bei zwei Absteigern aus der Siebenergruppe aller Voraussicht nach zumindest zwei Siege, um in der Liga zu bleiben. Die bisherigen drei Niederlagen kassierte Salzkotten gegen TuS Ickern (6:0 Punkte), TSV Westfalia Westerkappeln und TSC Hansa Dortmund (beide 5:1 Punkte), die allesamt um den Aufstieg mitspielen. Kamen-Methler kommt derzeit auf 2:2 Zähler.

Im Oberhaus des WTV sind die Herren des TC GW Paderborn (3:3 Punkte) am Samstag ebenfalls auswärts gefordert. Von 16 Uhr an misst sich Grün-Weiß mit Gastgeber TC Iserlohn (0:6 Punkte). Mit einem Erfolg beim Westfalenliga-Schlusslicht würde der Tabellenvierte den Abstand zu den Abstiegsrängen – drei Absteiger aus der Achtergruppe – wieder vergrößern und sich weiterhin aus den Kellerkämpfen raushalten.

In der Herren 30-Verbandsliga empfängt der TC Grün-Weiß Paderborn am Samstag um 17 Uhr den TC St. Mauritz in der GW-Tennishalle am Fürstenweg. Es ist das Kellerduell zweier noch punktloser Teams (je 0:4 Punkte). Der Verlierer der Partie droht das rettende Ufer bereits vorentscheidend aus den Augen zu verlieren.

Die Verbandsliga-Herren 40 des TC Grün-Weiß Paderborn haben am Sonntag von 12 Uhr an den TC BW Schwelm zu Gast. Nach der Niederlage bei Spitzenreiter Oelder TC BW (2:0 Punkte) kommt Paderborn (2:2 Punkte) für den Aufstieg wohl nicht mehr in Frage. Mit einem Erfolg über Schwelm (1:1 Punkte) würden sich die Grün-Weißen aber auch jeglicher Abstiegsgefahr entledigen.

In der Herren-Verbandsliga empfängt Spitzenreiter Paderborner TC Blau-Rot (6:0 Zähler) am Samstag den noch punktlosen TV RW Höxter. Spielbeginn in der RW-Vereinshalle an der Hermann-Kirchhoff-Straße ist um 15 Uhr. Ein Sieg gegen den Tabellenvorletzten ist Pflicht, um die aktuell gute Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg in die Westfalenliga nicht zu verspielen.